Die BadgerZ gelten als die Bad-Asses in Rodenberg und Umgebung, doch sie tun nur, was sie tun müssen, um zu überleben. Im Chaos der sich ausbreitenden CWD-Epidemie haben sich die BadgerZ als wilde Meute aus moralisch flexiblen Zivilisten und desertierten Militärs formiert. 

Schon frühzeitig haben sie den Zusammenbruch der gesellschaftlichen Systeme nach Ausbruch der CWD-Infektion vorausgesehen und sich mit Waffen, Munition und Vorräten eingedeckt. Sie sind gut ausgerüstet und verteidigen ihre Ressourcen mit aller Härte. 

Ihnen wird nachgesagt, sie seien skrupellos, dabei haben sie sich nur an die neuen Bedingungen angepasst. Moral stillt keinen Hunger – Mitleid löscht keinen Durst.

Bei den BadgerZ regiert das Gesetz des Stärkeren, denn nur die Starken überleben. Dafür muss jeder Badger seinen Beitrag leisten, denn nur dann stehen ihm auch Schutz und Versorgung durch die Gruppe zu.

Sie sind hierarchisch strukturiert und folgen einer klaren Befehlskette. Bei Gefahr ist schnelles Handeln gefragt, die Demokratie ist tot! Trotzdem ist jeder einzelne Badger für die Gruppe wichtig und kann in der Hierarchie aufsteigen, wenn er sich bewährt. Erweist sich ein Badger als loyaler und starker Kämpfer, bekommt er die Chance, seinen eigenen Trupp anzuführen.

Momentan halten die BadgerZ das Warnamtsgebäude in Rodenberg. Sie sind bestückt mit großkalibrigen Waffen und haben durch eine raffinierte List große Mengen an Nahrungsmitteln an sich gebracht. Die im Warnamt zuvor ansässige „Black Lantern Security“, ein ehemaliger privater Sicherheitsdienst, der sich nun als Moralapostel aufspielt, und ihre Schutzbefohlenen, wurden in die Flucht geschlagen. 

Als gut befestigter und ausgestatteter Stützpunkt ist das Haus ideal und wird von den BadgerZ hartnäckig gegen Zombieattacken und mögliche Rückeroberungsversuche durch die Black Lantern Security verteidigt. Nur um sich mit Frischwasser zu versorgen, die Umgebung von Zombies zu reinigen und die umliegenden Ortschaften zu plündern, müssen sie gelegentlich das sichere Haus verlassen.

Die „Black Lantern Security“ galt vor Ausbruch der CWD-Epidemie als eine der renommiertesten privaten Sicherheitsfirmen in Deutschland. So kam es nicht überraschend, dass die Regierung offiziell um ihre Unterstützung ersuchte, um die chaotische Lage im Land seit Ausbreitung der CWD-Infektion wieder unter Kontrolle zu bringen und die Evakuierung in sichere Gebiete zu koordinieren.

Dank ihrer modernen Ausstattung, eisener Disziplin und langjähriger Erfahrungen im professionellen Personen- und Objektschutz im In- und Ausland, waren sie – im Gegensatz zu den regierungseigenen Kräften – bei einem Angriff einer zahlenmäßig weit überlegenden Masse an Zombies auf das Rodenberger Evakuierungszentrum in der Lage, zahlreiche Zivilisten im Warnamtsgebäude in Sicherheit zu bringen.

Seitdem hat es sich die Black Lantern Security zur Aufgabe gemacht, diese Zivilisten zu schützen und weitere Überlebende zu retten. Dabei gehen sie selbstverständlich mit gebotener Vorsicht vor. Unangekündigte Kontrollen stellen beispielsweise sicher, dass niemand unrechtmäßig im Besitz von Waffen oder Vorräten ist. Verantwortungsvoll sorgen die Mitarbeiter der Black Lantern Security für die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung in der Gruppe und die Wiederherstellung sozialer Strukturen.

Sicherung und gerechte Verteilung von Ressourcen, medizinische Versorgung und der Schutz vor Angriffen – sei es durch Zombies oder Menschen – zählen zu den selbst auferlegten Aufgaben, denen sich die Black Lantern Security verpflichtet fühlen.

Nachdem das sichere Warnamtsgebäude durch eine hinterhältige List in die Hände der BadgerZ, einer Bande von skrupellosen Plünderern, gefallen ist, hat sich die Black Lantern Security mit ihrer Gruppe in das Rodenberger Umland zurückgezogen, um sich neu zu formieren und die verbliebenen Zivilisten und Ressourcen zu schützen. Da ein Großteil ihrer Vorräte und Bewaffnung bei dem Angriff durch die BadgerZ verloren ging und sie durch ihren erzwungenen Aufenthalt im Freien Zombieattacken besonders ausgesetzt sind, greifen sie nun vermehrt auch auf die Unterstützung von Zivilpersonen bei der Verteidigung und Ausrüstung ihres neuen, provisorischen Lagers zurück. Die Black Lantern Security und ihre Unterstützer halten momentan den Zugang zur Frischwasserversorgung in Rodenberg, ihr Ziel ist aber die Rückeroberung des Warnamtsgebäudes und der dort befindlichen Ressourcen.

Das Unvorstellbare ist tatsächlich eingetreten. Die durch CWD infizierten Menschen, die dem Tod zum Opfer fielen, blieben nicht wirklich tot. Mit leerem Blick und ohne Bewusstsein streifen sie seitdem als Zombies durch die Lande - angetrieben nur vom Hunger auf Menschenfleisch.

Sie gelten als träge umherirrende Untote und stellen als Einzelgänger keine große Bedrohung dar, in größeren Gruppen allerdings können sie für Menschen sehr gefährlich werden. Sie sind zwar langsam, aber hartnäckig und jagen, beißen, töten und fressen Menschen, wenn sie es können.

Infolge des Ausbruchs der CWD-Infektion, ihrer rasanten Ausbreitung und des daraus resultierenden Chaos im gesamten Land kam es vor einigen Monaten im Rodenberger Kernkraftwerk zu einem Reaktorunfall. Diesem Reaktorunfall entsprangen Zombies, die mittlerweile aufgrund ihrer Schnelligkeit und rudimentären Denkfähigkeit berüchtigt sind. Sie sind als so genannte "Trembler" bekannt und sehr viel schwerer zu besiegen, als herkömmliche Zombies.

Aufgrund der erhöhten Strahlenwerte oder womöglich auch aus anderen Gründen haben in der Gegend rund um Rodenberg mittlerweile auch einige Zombies Eigenschaften entwickelt, die sie von den herkömmlichen, langsamen Zombies, aber auch den Tremblern, unterscheiden. Da diese noch weitgehend unbekannt sind, ist noch nicht klar, welche Gefahr sie für die noch lebenden Menschen darstellen.